Die Jahreslosung für 2018

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst

Offenbarung 21,6

Jesus (er)lebt

Kerstin und Jens Märker: Sogar Heidelbeeren!

Im August 2016 sind wir in der Chemnitzer Straße 75 „gelandet“. Uns wurde ein wunderbarer Empfang bereit. Wir liefen sozusagen in offene Arme und Herzen. Das hat uns den Einstieg als Pfarrersleute für Grüna und Mittelbach sehr erleichtert. Denn so einfach ist das nicht, etwas Neues zu beginnen. Man lässt Freunde und gute Bekannte zurück. Auch zwei unserer Töchter und unsere Enkelin sind im vogtländischen Netzschkau - unserem bisherigen Wirkungsort -  „hängengebeblieben“. Dazu die vertraute Landschaft und der Garten, in den viel Arbeit und Herzblut investiert wurde und der mittlerweile nicht nur Unkraut hervorbrachte, sondern sogar essbare Früchte. Schön war‘s, den Ertrag zu genießen und sagen zu können: Die Mühe hat sich gelohnt – auch wenn Wühlmaus & Co. immer wieder ihr Unwesen trieben. Zwei Gewächse lagen uns besonders am Herzen: Heidelbeerbüsche, die wir selbst gepflanzt hatten und deren Wachstum wir Jahr für Jahr verfolgen durften. Um die tat es uns leid. Nur schweren Herzens überließen wir sie den lauernden Vögeln. Die warteten schon lang darauf, sich endlich mal ungestört nach Herzenslust die leckeren Beeren einzuverleiben und nicht mit uns teilen zu müssen. Doch als wir in Grüna ankamen, entdeckten wir bei einem der ersten Streifzüge durchs Gelände rund um die Kirche einen riesigen Blaubeerbusch voller Früchte. Für uns war diese Entdeckung ein Gleichnis: Gott nimmt. Schweren Herzens muss man sich im Leben immer wieder trennen von manchem, was einem lieb geworden ist. Doch unser Herr sorgt auch für Ersatz.

Manchmal so, dass wir auf andere Weise „entschädigt“ und gesegnet werden. Hin und wieder tut er das auf originelle und liebevolle Weise, dass man fast lacht über den Humor unseres himmlischen Vaters. Für uns hieß das: Sogar an Blaubeeren hat er gedacht! Fehlen nur noch die Wühlmäuse! Doch auch ohne sie fühlen wir uns schon lang heimisch hier. Ganz gleich, was uns der Herr nimmt oder gibt: Wir wünschen uns, dass Ihr/Euer und unser Leben unterm Strich ins Gotteslob mündet und wir mit den Worten Hiobs aus vollem Herzen sagen können:

Der HERR hat‘s gegeben, der HERR hat‘s genommen; der Name des HERRN sei gelobt!

Pfr. Joachim Göckeritz: Was habe ich vom Glauben?

Es ist in Ordnung, sich die Frage zu stellen: “Was habe ich vom christlichen Glauben?“

Diese Frage habe ich mir damals als Konfirmand gestellt. Ich bin dann zu dem Entschluss gekommen: „Ich versuche es einfach einmal mit dem Glauben. Mal sehen, ob er mir was bringt.“ Und ich habe es nicht bereut. Was hat der Glaube mir gebracht? Er hat mich zum Sinn und zum Ziel meines Lebens geführt! Glauben an Gott ist immer auch Glauben an Jesus. Jesus sagt von sich selber: „Ich bin der Weg zu Gott.“ Durch ihn können wir Vergebung unserer Schuld und ewiges Leben haben. Durch Jesus bekommen wir Sinn und Frieden in unser Leben. Christen leben und bekennen: „Jesus ist mein Herr.“

Wenn ich auf mein Leben zurück schaue, dann kann ich sagen: „Es hat sich gelohnt, mit Jesus zu leben. Er hat mir Selbstwertgefühl und Sicherheit gegeben. Meine Ehe und Familie und auch die Arbeit in meinen Gemeinden werden durch Jesus getragen. Und der Tod ist für mich der Durchgang zu einem Leben mit ihm in Ewigkeit. Ich kann mir mein Leben ohne Jesus nicht vorstellen. Der Glauben an ihn ist ein Experiment, das sich lohnt. Der Gewinn ist sehr hoch, verlieren kann man beim Glauben nicht. Es lohnt sich!“

Johanna Rüger: Es gibt nichts Besseres

Vor fast 92 Jahren wurde ich geboren. Das war 1921. Mit 6 Geschwistern wuchs ich in einem christlichen Elternhaus auf. Wir haben täglich zusammen die Bibel gelesen, gesungen und gebetet. Mit 14 Jahren wurde ich konfirmiert. Zu meiner Konfirmation habe ich bewusst " Ja" gesagt, meinen Weg mit Jesus zu gehen. Trotzdem war damals vieles anders als heute. Einen Tag nach meiner Konfirmation wurde ich mit einem Pferdewagen abgeholt und musste 2 Jahre auf einem Bauernhof arbeiten. Dort galt es früh zeitig aufstehen und bis abends zu arbeiten. Dann bin ich todmüde ins Bett gefallen. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich während dieser Zeit in der Bibel gelesen habe. Später war ich in der Tischlerei meines Vaters für die Buchführung und die schriftlichen Arbeiten eingeteilt. Mein großer Wunsch war, für 1/4 Jahr auf eine Bibelschule zu gehen um mehr von Jesus zu hören und in seinen Dienst zu treten. Mein Vater gab mir dafür frei. Nach Abschluss der Bibelschule bekam ich eine Anstellung in der Landeskirchlichen Gemeinschaft für den Bezirk Chemnitz.

In guten und in schweren Zeiten, auch bei Entscheidungen habe ich mich der Führung meines Herrn Jesus anvertraut und immer seine Güte und Barmherzigkeit erfahren. Er hat mich nie enttäuscht.

Es ist auch heute noch mein größtes Verlangen, zusammen mit Christen unserer Kirchgemeinde, das Wort Gottes zu hören, gemeinsam in der Bibel zu lesen, zu beten, unseren Herren zu ehren und den Namen Jesus bekannt zu machen. Denn wer an ihn glaubt wird nicht verloren gehen. Es gibt nichts Besseres.

Rebekka Hofmann: Gott bewegt Herzen

Menschen liegen mir am Herzen. Gott legt sie mir wohl ans Herz. Und so darf ich immer wieder in meinem Alltag erleben, wie Gott bewegt. In erster Linie darf ich wohl erfahren, wie Gott mein Herz bewegt. Durch meinen Glauben an Ihn weiß ich, dass Er will, dass ich mich verändere - zum Guten hin, zu dem hin, wie Er mich gedacht hat und was Er sich von mir wünscht. Das ist ein lebenslanger Prozess, aber es macht mir -neben allen Anstrengungen- viel Freude und ist wirklich spannend.Viele dieser Prozesse beginnen für mich im Gebet. Ich muss beispielsweise lernen geduldiger zu sein und es gehört zu dem, was Gott mir geben muss und was ich ohne Ihn nicht schaffen kann. Sehr dankbar machen mich die Erfolge, die Er mir dabei schenkt und dann spüre ich, wie Gott etwas in mir bewegt.

Auch lerne ich, Gott in meinem Alltag immer mehr Raum zu geben und mich Ihm als Werkzeug zur Verfügung zu stellen. Immer wieder bereichert Er mein Leben mit Begegnungen, in denen ich sehen darf, wie Er mich gebraucht und auch die Herzen anderer bewegt. Erst letztens konnte ich erfahren, wie Gott in dem Herzen einer jungen Frau Verletzungen aus ihrer Vergangenheit aufgebrochen hat und ihr Schritte deutlich machte, damit ihr Herz wieder heil wird. Auch wenn es ein längerer Weg ist, der damit vor ihr liegt, konnte sie bis jetzt schon einzelne Schritte gehen und in all der Verletzung nicht nur Negatives sondern auch Gottes Bewahrung für sich erkennen.

Neben vielen anderen Dingen erlebe ich Gott in meinem Alltag in diesen Herzensbewegungen. Und ich wünsche auch dir von Herzen, dass ER DEIN HERZ BEWEGT und du Ihn erleben darfst!

Fritz Hähle: Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen

Der Glaube an Jesus hat sich mir vor allem durch Menschen erschlossen, die Ihren Glauben so leben, dass man es ihnen anmerkt. Rückblickend kann ich sagen, dass es vor allem der evangelische Jugendwart Kurt Ströer gewesen ist, der mir den Anstoß gab, im Alter von 16 Jahren in einem seelsorgerlichen Gespräch mein Leben unter die Herrschaft Jesu zu stellen.

Heute bin ich 70 Jahre alt. Ich habe die damalige Entscheidung nicht eine einzige Stunde meines bisherigen Lebens bereut. Freilich weiß ich, dass das nicht mein Verdienst ist.

Der wahre Grund liegt in einem einzigartigen Ereignis, das seither durch die Jahrhunderte strahlt: Jesus ist auferstanden! Dieser „Urknall“ hat seither viele Millionen ergriffen und begeistert. Immer wieder kommen Menschen zum Glauben, auch hier und heute, auch in der eigenen Familie, das habe ich erlebt. Und Gott ist noch sehr viel mehr möglich. In meinem Leben habe ich es erfahren: „Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen“. Als ein ganz offensichtliches Wunder betrachte ich den Fall der Mauer 1989. Dieses Ereignis hat mein Leben noch einmal entscheidend verändert. Gott hat mich für 19 Jahre in politische Verantwortung für unsere neu entstehende Demokratie gerufen. Ohne Glauben an den Auferstandenen hätte ich diese Aufgabe nicht bestehen und vielleicht auch nicht zur rechten Zeit loslassen können. Das ist eines der vielen Wunder, die jeder auf jeweils unterschiedliche Weise mit Jesus erleben kann. Wer offene Augen hat, der sieht sie täglich: Die im Frühling erwachende Natur in all ihrer Pracht, Menschen die sich lieben, Kinder die behütet aufwachsen, die wachsende Christengemeinde in aller Welt, und vor allem die Zuversicht, die aus Gottes Wort täglich neu erwächst. Gottes Wesen ist Liebe. Auf sein Wort ist Verlass. Es kommt nicht auf eigene Heldentaten an, sondern alles wird einem Christen durch Jesus geschenkt – allein durch den Glauben, allein durch Gnade. Der Herr ist auferstanden! Deshalb gehöre ich, zusammen mit meiner Frau, mit der ich seit beinahe fünf Jahrzehnten verheiratet bin, gern zur Gemeinde der Christen in Grüna. Unsere Gemeinde ist Teil der weltweiten Jesusgemeinde, die eine begründete Hoffnung hat auf ein Leben über den Tod hinaus. Was kann es Besseres geben?

Anne Werner: Was macht für mich Glauben aus?

Der Glauben an Gott gibt mir Sinn, Ziel, Hoffnung und Zuversicht für meinem Leben:

Sinn - weil ich an einen Schöpfergott glaube. Gerade wenn im Frühling die Natur erwacht, alles treibt und blüht, kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass so etwas Wunderbares durch Zufall entstanden sein soll! Wir sind Eltern geworden, was für ein Wunder- so ein Baby.

Und WIR- sind wir nur Dekoartikel auf dieser Welt? Ich glaube, wir sind von Gott erdacht und gemacht - die Bibel spricht von Gottes Ebenbild. (1.Mose 1,27 „So schuf Gott den Menschen als sein Ebenbild, als Mann und Frau schuf er sie.“ ) Und ich glaube, dass dieser Gott uns als seine Geschöpfe liebt. Allerdings weiß ich auch: durch die Sünde bin ich getrennt von diesem Gott. Jedoch nicht von seiner Liebe! Die darf ich immer wieder oder gerade, wenn ich Mist gebaut habe, in Anspruch nehmen. Ich glaube, die einzige Chance, die mich hier auf Erden zu Gott hin führt, geht nur über Jesus. Er hat durch seinen Tod am Kreuz den Weg zu Gott und zum ewigen Leben frei gemacht.

Das ist für mich Ziel über die Grenzen dieser Welt hinaus und gibt mir Hoffnung für die Zukunft und schafft Zuversicht und Gelassenheit in der Gegenwart.

Eva Müller: Es hat sich gelohnt!

 

Hallo erst mal, ich weiß nicht ob ihr es schon wusstet, aber mein Mann und ich haben an einem Ehewochenende teilgenommen.

Ja das ging so los, dass unsere Kinder schon mal bei einem solchen Wochenende waren und meinten, dass das auch uns gut täte. Leider haben wir das Ganze nicht so ernst genommen und auch wieder vergessen.

Dann kam ungefähr 14 Tage vor Ostern der Anruf unserer Tochter, mit dem Hinweis, dass doch zu diesem besagten Wochenende in Gera noch Plätze frei wären. Aus verschieden Gründen habe ich dann gesagt, es kann ja nicht schaden, wir melden uns mal an. Gesagt - getan, an einem Wochenende nach Ostern ging es los. Nach 35 Ehejahren waren wir voller Erwartung, Neugier und Zweifel, was da wohl auf uns zukommt.

Wir dürfen hier sagen, dass wir neu mit Liebe, Zärtlichkeit und Verständnis für den anderen aufgefüllt worden sind. Wir durften uns gegenseitig vergeben und unsere gemeinsame Nähe zu Gott hat sich wesentlich verbessert. Es war eine totale Bereicherung für unsere Ehe!!! Es ist auch eine Zeit voller Überraschungen, in jeder Hinsicht.

Ein solches BidE - Wochennde (Begegnung in der Ehe) empfehlen wir eigentlich jedem Ehepaar, Egal wo sie sich in ihrer Beziehung gerade befinden. Es braucht nur ein Ja von beiden Seiten, für die eigene Ehe etwas Gutes tun zu wollen und sich darauf einzulassen. Im Internet kann man sich noch mal kundig machen - unter www.bide.de

Ich hoffe sehr, bei Euch Interesse geweckt zu haben.